Thema: Wege zur Inklusion blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher im Land Brandenburg
• VBS- Zertifizierungsnummer 2012.B.2.5. (5 Punkte)
• Diese Veranstaltung ist in Brandenburg als Lehrerfortbildung unter
folgender Nummer registriert: 35.6-46511-111012.1
unter Schirmherrschaft von Ministerin
Dr. Martina Münch (MBJS)
Tagungsort:
Hotel: Radisson Blu
in 03048 Cottbus, Vetschauer Str.12
(direkt gegenüber vom Hauptbahnhof)
Ziele:
Am 26. März 2009 ist in Deutschland das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der Vereinten Nationen (kurz Behindertenrechtskonvention, BRK) in Kraft getreten. Die Politik hat der Forderung entsprochen, die Konvention „ohne Vorbehalte zügig zu ratifizieren und in nationales Recht umzuwandeln.“
Sowohl der Blinden-und-Sehbehinderten-Verband Brandenburg e.V. (BSVB) als auch der Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik des Landes Brandenburg (VBS) haben bereits in den beiden Vorjahren Positionen für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention durch inklusive Erziehung und Bildung sehbehinderter und blinder Kinder erarbeitet und in die landespolitische Diskussion eingebracht. Diese weiterhin zu intensivieren und auf eine breite Konsensbasis zu stellen ist ebenso Ziel der Fachtagung wie die Förderung der Diskussion zur schrittweisen Umsetzung in praktischer Bildungspolitik:
a) die Förderung und Weiterentwicklung inhaltlicher Positionen zur Inklusion Blinder und Sehbehinderter und
b) die Prinzipien der Inklusion auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens blinder und sehbehinderter Menschen von der Vorschulerziehung bis hin zur Teilhabe in Leben und Beruf anzuwenden.
Rahmenplan, Inhalte und Referenten
Der Fachtag wird gemeinsam vom Blinden-und-Sehbehinderten-Verband Brandenburg e.V. (BSVB) und der Landesgruppe Brandenburg des Verbandes für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik (VBS) vorbereitet, organisiert und durchgeführt.
Schwerpunkte des Fachtages sind insbesondere die Entwicklung und Darstellung von Beiträgen zur Bestimmung der Ziele, der Inhalte und der Wege zur Inklusion blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher in die Bildung und Erziehung des Landes Brandenburg.
Aussteller: Ausstellung von 9.00 bis 16.00 Uhr, 1. Etage im Foyer
Lupen, Brillen und spezielle Sehhilfen:
· A. Schweizer GmbH
Sprach- und Lesesysteme:
· Reinecker Reha-Technik GmbH
· BWS Behindertenwerk GmbH
· Grenzenlos Erfurt
Themen- und Zeitplan:
ab 9.00 Uhr Einlass
10.00 bis 10.20 Uhr
Begrüßung und Eröffnung,
Joachim Haar (BSVB)
Standpunkte der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik zur Inklusion,
Referent: Dieter Feser Stuttgart (Vorsitzender des BVS)
10.20 bis 11.00 Uhr
Ansprüche an die Inklusion blinder und sehbehinderter Kinder,
Referent: Prof. Dr. Sven Degenhardt, Universität Hamburg
11.00 bis 11.40 Uhr
Qualitäten inklusiver Bildung blinder und sehbehinderter Kinder im allgemeinen Unterricht,
Referentin: Dr. Friederike Bayer; Berlin
1.40 – 11.50 Uhr Pause
11.50 bis 12.15 Uhr
Frühe Förderung sehbehinderter und blinder Kinder als elementare Anforderung an die inklusive Bildungspolitik,
Referent: Dr. Gert Heinicke (Vorsitzender VBS-Brandenburg)
12.15 bis 12.30 Uhr: Anfragen
12.30 bis 13.15 Uhr Mittagspause
13.15 bis 14.15 Uhr Foren
Forum 1: „Was brauchen wir?“
Eltern, sehbehinderte Schüler und Mitglieder des BSVB im Dialog für Inklusion
Leitung: Prof. Dr. Ing. Irene Krebs, BTU Cottbus
Forum 2: „Was brauchen wir für eine inklusive Schule?“
Pädagogen im Dialog für Inklusion
Leitung: Dr. Irma Bürger, Behindertenbeauftragte für Studierende
Universität Potsdam
14.15 bis 14.45 Uhr: Kaffeepause
14.45 bis 16.00 Uhr
Darstellung der Ergebnisse in den Foren, Leiter der Foren 1 und 2.
Prof. Dr. I. Krebs, Dr. I. Bürger
Inklusion in Brandenburg unter der besonderen Sicht auf blinde und
sehbehinderte Kinder,
Referentin: Ministerin Dr. Martina Münch
Gemeinsam für das Beste blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher, Forderungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V.,
Referent: Andreas Bethke (Geschäftsführer des DBSV)
Schlusswort:
Dr. Gert Heinicke, Joachim Haar
16.00 Uhr Ende der Tagung